Frank Panczi - Mental Trainer (DGMT) & Yogalehrer (BYV)
Raum für Bewusstsein & Lebensfreude
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Wahre Liebe

Es gibt Menschen, die in uns ein selten gespürtes, tiefes Sehnen auslösen können und, damit einhergehend, ein Verlangen nach Vereinigung und Grenzüberschreitung. Dieses sind die Menschen die wir am meisten und am tiefsten lieben, sofern wir den Mut aufbringen, so tiefe Gefühle zu zulassen.
Doch in der Regel schrecken wir von dieser hohen Intensität unseres Sehnen und Empfindens zurück,  da unsere Seele in diesen Begegnungen an manch schmerzhaften Verletzungen aus unserer Kindheit erinnert werden, die nach dem Urbedürfnissen nach Liebe, Zärtlichkeit und bedingungslosen Angenommen sein einhergingen. Diese Wunden haben sich aber so tief in unsere Psyche eingebrannt, dass wir alles Mögliche unternehmen, um nur niemals wieder verlassen, zurückgewiesen, vernachlässigt, vereinnahmt, missbraucht oder gedemütigt zu werden. Die Angst vor einer Wiederholung dieser Schmerzen legt sich wie eine harte Kruste über unser natürliches Verlangen nach einem umfassenden, beglückenden und erfüllenden Austausch von Liebe, Zuneigung, Sexualität und Nähe. Um uns vor diesen Impulsen der Liebe zuschützen, flüchten wir in Pseudo-Sicherheiten, die sich äußern in Distanziertheit, die wir als Unabhängigkeit deuten, oder in besitzergreifenden, anklammernden und somit unfrei Beziehungen. In beiden Fällen vermeiden wir damit echte, tiefe und erfüllende Begegnungen der Liebe und Lebendigkeit.

Jetzt kannst du entscheiden, wie soll wahre Liebe aussehen?

1. Zwei Menschen begegnen sich und fühlen sich von einander angezogen und sagen sich sinngemäß: „Du ziehst mich an! Ich will dich! Ich will von dir geliebt, begehrt und bestätigt werden. Ich brauche dich für meine Erfüllung und Befriedigung. Entwickle dich so wie ich es mir vorstelle. Und wenn du mir das nicht gibst, wenn du dich nicht so verhältst, wie es mir paßt,  werde ich dir meine Liebe entziehen, werde dich hassen, bestrafen und verletzen.“

2. Sie könnten aber auch sagen: „Du ziehst mich an! Bestimmt ist es schön und aufregend, dir näher zu kommen. Ich will mich auf diese Erfahrung einlassen und dich annehmen so wie du bist. Indem ich dir näher komme und dich kennen lernen, werde ich mir selbst intensiv begegnen. Du bist ein Spiegel meiner selbst und ich bin neugierig was du mir dadurch zeigst und ich bin bereit alles anzunehmen was kommt. Ich bin dankbar für alles, was ich durch dich erfahren und erkennen kann. Und ich bin bereit, auch dir diese Möglichkeit zu schenken, indem ich mich für unsere Begegnung öffne und mich auf die damit verbundenen Erfahrungen einlasse.“

Wir sollten uns Bewusst werden das eine intensive und erfüllende Begegnung mit einem anderen Mensch erst möglich wird, wenn wir die Bereitschaft entwickeln, uns selbst zu begegnen. Wenn wir bereit sind unser Innenleben in allen Formen anzunehmen, dann können wir uns auf unsere Partner und Partnerinnen einlassen und im offenen Miteinander wirkliche Beziehungstiefe erfahren. Dazu gehört auch uns selbst verletzlich zumachen und uns dem gesamten Spektrum unserer Gefühle zuöffnen. Wenn wir bereit sind für uns und unsere Empfindungen volle Verantwortung zu übernehmen, anstatt unsere(n) Partner zu beschuldigen, besteht die große Chance, mit jeder Öffnung für einen geliebten Menschen einen Teil der alten Verletzungen aufzulösen und zu heilen.

Sind wir zum Austausch von wahrer Liebe mit unserem Partner bereit, öffnet sich uns ein Tor zu umfassender Einheit, die dem Urzustand des Einsseins mit dem Universum entspricht.
Nehmen wir unseren Partner so an wie er wirklich ist, geben wir uns  selbst die Möglichkeit uns zu entfalten und dadurch zu unserem vollen Liebes-Potenzial zu kommen.

Wahre Liebe ist Bedingungslos!!!

Anregung: Gönne dir in dieser besonderen Zeit, der winterlichen Sonnenwende, eine Zeit der Ruhe und Stille und meditiere über diese Worte „wahre Liebe ist Bedingungslos“. Und schau dabei auf dein Leben und deinen Umgang mit der Liebe.
 
                                 
                                    
 
Enttäuschung

Schmerzhafte emotionale Erfahrungen und Traumatas hinterlassen unsichtbare Wunden in uns und unserer Seele. Die damit verbunden emotionale Energie bewirkt, dass wir uns unbewusst selbst immer wieder Situationen schaffen, in denen sich unsere unbewältigte Vergangenheit wiederholt. In unserem Leben gibt es immer wieder Situationen die diese alten Wunden in uns berühren. Nur haben wir die damit zusammenhängenden Erfahrungen gründlich verdrängt. Der innere Kampf der dadurch in uns herrscht, bindet und raubt unsere Lebensenergie, die wir sonst für unser wahres Leben einsetzten könnten.  Alte Verletzungen, die wir in uns tragen, können so lange nicht heilen, wie wir sie verleugnen und damit das verbundene Lebensthema abwehren. Es gilt, die verletzten Teile in uns selbst aufzusuchen, uns den Schmerz bewusst zu machen und dessen wirkliche Ursachen zu erkennen. Um uns zu befreien, besteht der erste Schritt  darin mutig und bedingungslos diese Lebensthemen zu erkennen und anzunehmen.  Solange wir dies nicht tun werden wir durch diese Selbst-Täuschung von einer Ent-Täuschung in die nächste geraden. Oft flüchten Menschen vor ihren seelischen Schmerzen, indem sie diese mit Rationalisierungen und Rechtfertigungen begegnen und zudecken.  Erst durch ein Erkennen und Verstehen von traumatischen und belastenden Situationen, können wir diese Themen auflösen und zu einer Heilung kommen. Solch ein Prozess verlangt von uns immer ein hohes Maß an Selbstverantwortung und Wachsamkeit.

Wenn wir bereit sind unsere schmerzhaften Gefühl anzunehmen und die Schuld dafür nicht anderen Menschen oder Ereignisse  zu schieben, schaffen wir in uns den Raum für eine umfassenden Befreiung und Selbstheilung. Wir  bekommen dadurch wieder die  Energie und Lebensfreude zurück, um damit unser Leben nach unserem eigenen Seelenplan zu verwirklichen.


Anregung: Wenn dich alte Wunden gegenwärtig berühren oder auch in der Zukunft, sei bereit diesen Mutig begegnen.

Hilfreich für ein erkennen von einem belastenden Lebensthema kann eine Meditation sein. In der Stille einer Meditation bekommst du die Möglichkeit ungestört in dich hinein zuspüren. Du kannst wahrnehmen wo in deinem Körper Spannungen oder Schmerzen sitzen. Gehe mit deiner Wahrnehmung ganz in die Empfindung hinein und achte auf die Eingebungen und Bilder die dabei entstehen. Dies wird dir oftmals zeigen wo der Ursprung liegt für ein belastendes Thema, dass dich beschäftigt.
 
Nach dem erkennen kommt das Auflösen. Habe auch hier den Mut und wende dich gegebenenfalls  an Menschen oder Gruppen die dich unterstützend begleiten bei der Auflösung deines Themas, gemeinsam ist es Einfacher.

Spricht dich Einzelarbeit an, dann kann dir sicherlich ein Coach weiterhelfen und dich dabei unterstützen, gemeinsam werde ihr eine Lösung finden.

Wenn du dich vor Menschen öffnen kannst und willst, kann dir eine Familienaufstellung sehr hilfreich sein. Um diese Arbeit kennen zu lernen besuche als Beobachter und Stellvertreter einen Aufstellungstag, spüre in die Arbeit hinein und nimm die zusätzliche Kraft wahr die durch eine Gruppe entsteht.


 

Schmerzen und Enttäuschungen annehmen und ausdrücken, heilt und befreit jede Seele!

 
 
  
 
 
 
Inneres Feuer
                                                               
Wie oft hatten wir schon Angst vor unserer eigenen inneren Kraft uns im Außen auszudrücken, dadurch Widerstände und Hindernisse zu beseitigen, um unser volles Potenzial zu leben, dass wir schon seit unsere Geburt in uns Tragen. Wir hatten und haben  Angst dieser Kraft den freien und feurigen vorwärtsdrängenden Ausdruck zu gewähren, da wir befürchten andere zu verletzen, oder schon wie als Kind, für die aggressiven Impulse bestraft zu werden. Doch sollten wir erkennen, wenn wir aus Angst unsere Lebendigkeit, unsere vitalen Regungen, die zum Ausdruck unserer inneren Wahrheit drängenden Impulse, zurückhalten, bringen wir uns um einen wesentlichen Teil unserer Lebensfreude.
 

Wie oft haben wir mehr Angst vor unseren Stärken als vor unseren Schwächen?!  

Durch das Unterdrücken unserer feurigen Impulse, binden wir die Kraft und Energie, die wir für das Vorwärtskommen benötigen, wir fühlen uns müde, sind unausgeglichen und suchen unser Heil womöglich in irgendwelchen Süchten oder oberflächigen Ablenkungen.  Es liegt auf der Hand, dass wir dadurch niemals unser volles Potenzial zur Entwicklung bringen um unsere Fähigkeiten erblühen lassen können.
Erinnern wir uns an die Qualitäten des Kriegers bzw. der Kriegerin in uns! Er wird unsere Bereitschaft wecken, uns für das, was uns wichtige ist, offen und ehrlich einzusetzen.  Sind wir bereit die Botschaft zu akzeptieren, verleugnen wir nicht länger aus Angst oder falscher Rücksichtnahme unsere persönliche Kraft und unsere wahre Größe. Jeder Einzelne sollte damit aufhören, sich selbst klein zumachen, sich zu verstecken, wohl angepasst zu sein, nur um nicht aufzufallen, oder von den anderen in Ruhe gelassen zu werden.
Lassen wir uns von der  Glut unseres inneren Feuers berührt, dann können wir mit jeder Zelle in unserem Körper spüren wofür wir wirklich brennen. Wenn wir etwas in uns gefunden haben, wofür wir bereit sind durchs Feuer zu gehen, erhält unser Leben jene Ausrichtung und Intensität, die eine Transformation auf
vielen Ebenen ermöglicht.
 

Gibt es etwas in deinem Leben, wofür du brennst, bei dem du dich voll einsetzen willst?

Anregung: Mache dir einmall Gedanken und lasse dazu vor deinem inneren Auge Bilder entstehen, in welchen Bereichen in deinem Leben du deine Kräfte und Stärken ganz ungebremst einsetzten möchtest. Hast du etwas Gefunden, dann spüre ganz bewusst in dieses Bild, mit all deinen Sinnen hinein und nimm wahr ob dich dein inneres Feuer dabei erfasst. Wenn du dein inneres Feuer spüren kannst, nimm diese Intensität deiner Wahrnehmung mit und setzte diese ein um dein Ziel zu erreichen.
Wenn du aber dabei in dir auf inner Blockaden und Hindernisse stößt, frage dich ernsthaft, wodurch und aus welchem Grund dein inneres Feuer nicht zu Entfaltung kommt. Habe auch den Mut, wenn du allein nicht weiter kommst, dir eventuell Unterstützung bei einem Therapeuten deines Vertrauens zu suchen. Gemeinsam könnt ihr den Hindernissen auf den Grund gehen und eine Strategie dafür finden um sie aufzulösen.

 

                                                  
                                                     
 
Neuanfang
 
Unser Leben ist geprägt von Veränderung und Neuanfang. Äußere Ereignisse oder unsere innere Stimme weißen uns darauf hin Altvertrautes und unstimmige Lebenssituationen zu verlassen um etwas Neues zu beginnen. Wenn das Schicksalsrad sich in Bewegung setzt sollten wir uns bewusst innerlich darauf vorbereiten. Wir sollten Prüfen, was uns noch festhält und mit allem abschließen was nicht mehr in unser Leben passt. Je gründlicher wir bestehende Unklarheiten ausräumen, desto leichter wird der Übergang uns fallen. Wachsamkeit ist in solchen Situationen angebracht. Denn die Gefahr liegt entweder im ungeduldigen vorzeitigen Losstürmen oder im Verschlafen des rechten Augenblicks. Ein erfolgreicher Start wäre in beiden Fällen in Frage gestellt. Bezogen auf eine gegenwärtige Situation der Veränderung sollten wir prüfen ob wir auch ausreichend Vorbereitet sind um in einen neuen Unbekannten Lebensabschnitt zu gehen. Den richtigen Zeitpunkt für Veränderung in unserem Leben zu erkennen, bedarf der Wachsamkeit und des Gespürs für die Qualität des Augenblicks. Weder übertriebene Anspannung noch schlaffes „Sich-hängen-lassen“ sind in solchen Situationen gefragt, sondern Verbundenheit mit der eigenen Mitte, um auf die Signale des innersten Wesen reagieren zu können. Sind wir Verbunden mit unserem Wesenskern, wird der Übergang in den Neuanfang uns leichter fallen. Wenn die Zeit der Veränderung an unsere Tür klopft, sollten wir ihr unser Leben öffnen und sie willkommen heißen. Allzu oft jedoch sind wir mit dem nutzlosen Ballst der Vergangenheit, mit eingefahrenen Gewohnheiten, übertriebenen Sicherheit, Bequemlichkeit oder einer Fülle von Ängsten beschäftigt, dass wir außerstande sind dieses Klopfen zu hören. Von diesem Ballst gilt es sich bewusst zu Befreien um dem Neuen den Weg zu ebnen. Bereitwillig lassen wir los, was nicht mehr wirklich zu uns gehört, was uns einengt und belastet. Wir verlassen Situationen, die für uns und unsere Entwicklung nicht förderlich sind, und brechen mutig und entschlossen dorthin auf, wohin die Stimme unseres Herzens uns ruft. Sind wir bereit der Stimme unseres Herzens zu folgen, wird uns das Neue viel Glück, Freude und Erfüllung bescheren.
 

Hilfreiche Mittel für einen glücklichen Neubeginn in unserem Leben:

1. Meditation: Regelmäßige Meditation sollte für unsere persönliche Entwicklung kein Luxus sein,  sondern ein eingebundenes natürliches Ritual. In der Meditation bleiben wir verbunden mit unserer inneren Mitte und können dabei den richtigen Zeitpunkt für Veränderung in unserem Leben erkennen.
 
2. Familienstellen: Quelle und Ursprung der Lebenskraft ist die Familie. Doch durch Verletzungen, Abweisungen, Verstrickungen und der Mangel an Liebe, die unbewusst durch die Familie entstehen ist die Quelle der Lebenskraft meist verschüttet. Familienaufstellung ist ein Weg die Quelle wieder freizulegen und uns von dem zu befreien, was uns schadet und schwächt. Durch die Klärung der Lebensdramen die beim Familienstellen geschieht kommt die Lebenskraft der Familie in uns wieder zum Fließen. Der Einzelnen fühlt sich dadurch entlastet und kann mit der Kraft der Familie im Rücken eine Veränderung oder einen Neuanfang in seinem Leben wagen.
 
3. Persönliches Coaching: Um einen Neuanfang oder eine Veränderung in unserem Leben erfolgreich zu integrieren bedarf es einer Vorbereitung und Prüfung der Dinge die in unser Leben kommen sollen. Bei einem persönlichen Coaching können wir uns Klarheit verschaffen, was wir uns wünschen und wie wir es erreichen können. Mit der Unterstützung des Trainers, wird objektiv und wertfrei die Strategie entwickelt um zu einem Ziel zukommen.

 

Zum Nachdenken
 
Stürme des Lebens

Jeder einzelne von uns ist schon durch einige Stürme des Lebens gegangen. Die innere Harmonie schien immer wieder gestört. Doch sollten wir erkennen dass alle aufrüttelnden Ereignisse auch Gelegenheiten sind zum inneren Wachstum und zum weiterkommen im Leben. Aufrüttelnde und bittere Erfahrungen die wir gemacht haben, können uns helfen gereifter und gefestigter aus ihnen hervorzugehen. Nach einer solchen Phase von Erfahrungen sollte aber auch immer eine Zeit der Besinnung, der Ruhe und eine Zeit für uns selbst Einzug halten. Damit wir uns es ermöglichen die daraus aufkommenden Lebensfragen zu bearbeiten und zu beantworten. Durch das Innehalten, durch Beendung des Kampfes, können wir uns Entspannt in die Weite unserer Innenwelt sinken lassen, um dadurch unseren Wesenskern zu erreichen und zu erkennen, wer wir wirklich sind, wohin wir gehen sollen und um dadurch auch unseren Lebensplan zu verwirklichen. Wenn wir bereit sind uns innig mit unserem wahren Wesenkern zu verbinden, können wir erkennen, dass wir nichts Geringeres als Vollkommenes unsterbliches Bewusstsein sind. Dass alle Ereignisse und Lebenserfahrung und die dazu gehörenden Mitmenschen dazu da sind uns dort  hinzubringen und dies auch auf der Seelenebene aus reiner Liebe tun, auch wenn das für den einzelnen von uns zuerst nicht zuerkennen ist. Durch dieses Innehalten, bekommen wir die kostbare Möglichkeit, jede aufrüttelnde Phase, Einsichtig zu Verstehen und durch Vergebung die verlorene Harmonie wieder zu finden. Durch Beendigung des Kampfes, der Überwindung von Rechthaberei und den zwanghaften Versuch die Menschen oder die Welt verändern zu wollen, schaffen wir in uns eine Atmosphäre der Dankbarkeit, in der alles und jeder sein darf, wie es und jeder einzelne nun einmal ist. Akzeptanz einer jeden Situation und eines jeden Menschen die uns in unserem Leben begleiten ist der Schlüssel zu Frieden und Harmonie.  

Anregung: Schreibe dir alle Lebensbereiche auf, die bei dir in Disharmonie geraten sind. Dann male dir konkret aus und notiere dir diese Bild, was geschehen soll, damit ersehnte Harmonie wieder in dein Leben zurückkehren kann. Arbeite so lange mit diesen stärkenden Bildern bis sie sich in deinem Leben manifestiert haben. Bleibe dabei geduldig und grünlich und gehe immer schritt für schritt vor.
 
    
 

Der Ruf des Herzens!

In bestimmten Lebenssituationen ruft uns unser Herz dazu auf, den Spielraum unseres Lebens neu zugestalten und dabei auch neu zu entdecken. Unsere Umwelt, liebe Menschen oder günstige Gelegenheiten weisen uns dann den Weg zu unserer wahren Bestimmung. In solchen Situationen sollten wir mit dem Feuer unseres Herzens, die Welt mit offenen Armen, offenen Augen und offenen Herzen willkommen heißen und das Wunder der unbegrenzten Möglichkeiten dankbar annehmen.

 

Unterdrücken wir diesen lebendigen, abenteuerlustigen, neugierigen Teil in uns selbst, aus Angst vor Misserfolg und Ablehnung, so wird das Leben farblos und es engt uns ein. Wir würden vielleicht weiterhin überleben aber unser Lebensplan könnte dabei nicht voll erblühen und sich entfalten. Die Ursprüngliche Kraft des Lebens die immer und in jedem und in allem wirkt, kann dabei nicht frei fließen. Das innere Kind das in jedem von uns immer vorhanden ist bleibt resigniert und traurig in seiner grauen Isolationsecke stehen.
 
Der Grund für ein solches nicht annehmen oder erkennen des Rufes unseres Herzens könnten die verletzten Teile unseres inneren Kindes sein, dessen Herz in der Vergangenheit einmal gebrochen wurde. Es wurde in seiner ursprünglichen Offenheit nicht angenommen und unterstützt. Deshalb fürchten wir uns vor der sprühenden Lebendigkeit die uns in solchen Situationen erfasst und fühlen uns von dem Leben ausgeschlossen. Wir alle haben von der Umwelt, in der wir aufgewachsen sind, einschränkende Prägungen erhalten, die sich oftmals als Angst vor Bestrafung oder Zurückweisung äußern. Diese alte Wunden, die sich in unserer Seele abgespeichert haben, gilt es für jeden Einzelnen von uns zu erkennen, mutig anzuschauen um dadurch zu spüren wo der Schmerz sitzt. Durch das anschauen, das nochmalige hindurchgehen und fühlen des Schmerzes kann dieser aufgelöst werden. Danach kommt die Liebe, die Lebenskraft, das Vertrauen in allem wieder in den Fluss.
 
Je mehr wir in uns heilen, desto mehr Energie, Leichtigkeit und Freiheit steht zur Verfügung um den Ruf unseres Herzens wahrzunehmen und zu folgen.
 
Stehen wir zu uns selbst, auch wenn das bedeutet, Tabus zu durchbrechen und beschränkende Emotionalverträge zu lösen, die wir auf der Seelenebene mit unseren Mitmenschen geschlossen haben, so wird sich unser Leben auf vielfältige weise zu unseren Gunsten verändern.
Sein wir zu uns selbst und anderen gegenüber ehrlich, auch dann wenn bestimme Menschen uns dafür verurteilen, ablehnen oder sich verletzt fühlen. Wir können nur unser einzigartiges Potenzial verwirklichen und nutzen, wenn wir aufhören, es anderen recht machen zu wollen.
Wir sind dann im Einklang mit uns selbst und dem Leben, wenn wir unseren Gefühlen und Wünschen den freien Ausdruck geben, was unserem wahren Wesen entspricht. Dadurch schaffen wir jene Lebenssituationen oder ziehen sie dadurch an, die unserem Wesen immer vollkommener gerecht werden.
 
Folge dem ruf deines Herzens!!!
 
Anregung: Sei auf deinem Weg, allen Lebenssituationen und jedem Menschen die du triffst dankbar. Breite die deine Arme aus, atme tief in dein Herz hinein und schenke allem was ist deine volle Liebe und Aufmerksamkeit.
Mache dir bewusst, dass was du aussendest wirst du um ein vielfaches zurückbekommen.
  

 

                                                 
 
 
Ein kostbares Geschenk „die Liebe“
 
Alles Leid in unserem persönlichen Leben sowie in der ganzen Welt ist auf einem Mangel an Liebe zurück zuführen. Wenn der natürliche Austausch unserer Liebe eingeschränkt oder unterbrochen ist, dann leiden wir auf vielen Ebenen unseres Seins. Durch Angst an Mangel von Liebe, trennen wir uns meist unbewusst vom Liebesfluss. Die Erwartung des Mangels bewirkt, dass wir uns in der Liebe absichern wollen und dadurch Bedingungen an den Austausch von Liebe setzten. Dadurch verengt sich jedoch unser Herz, und wir reduzieren das, was in seiner ursprünglichen Reinheit nichts anderes als überfließende kosmische Energie war, zu einem berechenbaren Tauschgeschäft, bei dem jeder den anderen beargwöhnt und kontrolliert. Damit haben wir die Liebe jedoch längst getötet. Wenn wir wahre Liebe erfahren und den Liebesfluss aufrechterhalten wollen, können wir nur eines tun, selbst zur wahrhaften Liebe werden und dabei keine Bedingungen setzten wenn wir Liebe unseren Mitmenschen schenken. Liebe ist immer bedingungslos und frei und findet von Augenblick zu Augenblick statt. In ihrer ausgeprägtesten Form wird die Liebe das Tor zu einer Allverbundenheit, die  nichts und niemanden in unserer Umgebung ausschließt. Diese allumfassende Liebe auch nur wenige Momente lang zu erfahren ist ein wahrhaft lohnendes Geschenk in unserem Leben. Denn solche Augenblicke transformieren uns und hinterlassen in jeder einzelnen Zelle in unserem Körper, in unserem Herzen und in unserer Seele, dass Wissen um unserer höchsten Bestimmung, wahre Liebe zu sein!!
Inspiration für den Text von Gerd B. Ziegler, Spiegel deiner Bestimmung
 
 
Anregung zur wahren Liebe in dir und deinem Leben.
 
Wenn es dir schwer fällt, die Liebe in dir und in deinem Leben zu entdecken, nimm dir dazu Zeit an einem ungestörten Ort. Schließe die Augen, Atme und betrachte dich selbst als Kelch, durch den die kosmische Energie der Liebe fließt. Sei dir bewusst, dass dies ein Bild deines wahren Selbst ist. Bringe dadurch die Liebe in dir, in deinen zwischen menschlichen Beziehungen, in deinem Leben wieder zum fließen.
 
 
                                                
 
 
Erlege den Tiger der Angst!!
 
Es gibt Ängste in unserem Leben, die uns für lange Zeit Abhängig und Unfrei halten. Dies gilt es für den Einzelnen von uns, auf unserem Lebensweg zuerkennen und zu ändern.
 
Angst ist die Reaktion auf Erwartung von Schmerz und Bestrafung. Wenn wir aber die Augen unserer inneren Wahrnehmung öffnen und dadurch durch den Schleier der Angst hindurchsehen, der uns sonst den Blick trübt, dann können wir erkennen, dass es keinen Richter gibt der uns verurteilt, außer uns selbst. Ebenso gibt es im Außen nichts, was uns verletzen könnte außer wir verleihen ihm die Macht dazu.
 
Um uns von diesen Ängsten zu befreien müssen wir den entscheidenden Schritt wagen über die bisherige Angst-Begrenzung hinaus zu gehen. Das bedeutet dass wir die Eigenverantwortung für unser Leben übernehmen und dem Tiger der Angst, der uns in unserem Leben festhält, ins Auge schauen. Den Tiger der Angst können wir erlegen, wenn wir uns bewusst mit unseren Ängsten konfrontieren und dadurch auflösen.
 
Inspiration für den Text von Gerd B. Ziegler, Spiegel deiner Bestimmung
 

Hilfreich dabei kann sein:
 
Ein persönliches Coaching! In dem wir schritt für schritt dem Tiger der Angst in einem Coaching näher kommen und seine Ursachen ergründen. Kann mit Hilfe des Coach und Trainer eine Strategie gefunden werden um den Tiger zu vertreiben. Ist der Tiger vertrieben, so kann das Feuer der Lebensfreude in unserem Herzen wieder entfacht werden. Die eigene Identität kommt wieder zum Vorschein und wir sind nicht länger Spielball des Lebens sondern der Spielführer, der Gestalter unseres Lebens.
 
Regelmäßiges Yoga! Yoga ist auch eine Art von Mental-Training, der Übenden geht dabei auch in den Übungen (Asanas) immer wieder über Grenzen und stärkt Mut und Selbstvertrauen. Dieser Mut und das Selbstvertrauen kann dann im Alltagsleben integriert werden.
Beispiel: Der Kopfstand. Viele Menschen haben Angst vor dem Kopfstand, Angst vor dem umfallen. In dem aber der Übende den Entschluss fasst in den Kopfstand zu kommen und zu halten, vertreibt er dabei schritt für schritt den Tiger den Angst in sich. Ist der Kopfstand geschafft, steigt unweigerlich das Selbstwertgefühl und der Mut des Übenden. 
 
Meditation! Indem wir eine konzentrierte Beobachterposition als Praktizierende einnehmen, befinden wir uns in einem kontinuierlichen Prozess der Selbsterfahrung. Wir nehmen bewusst wahr, wie wir atmen und was wir denken und fühlen. Dabei werden wir oftmals mit Gedanken und Gefühlen konfrontiert, die wir aus Angst und Sorge verdrängen. Aber durch das bewusste Anschauen in der Stille, in der Meditation, können wir diese Sorgen und Ängste auflösen und uns dadurch befreien.
 
 
                                           
 
 
 
Lebensvision
 
Wir Menschen können uns als geistiges Wesen betrachten, der den irdischen Körper als Werkzeug benutzt, um sich in der Welt der Materie auszudrücken und zu erfahren. Auf unserem Lebensweg, ist es die Aufgabe unseres wahren Selbst, sich daran zu erinnern, dass die Bestimmung darin liegt, Kanal für die kosmische, göttliche Kraft zu sein, damit diese sich auf ihre einzigartige Weise manifestieren kann. Um Zugang zu unserer Lebensvision zu bekommen, bedarf es jedoch der Reinigung von allen fremdbestimmten und anerzogenen Konditionierungen und der Erforschung der ureigenen Wirklichkeit. Wir alle sind, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, ständig Kanal für die kosmische Energie. Ob wir Heilung, Liebe, Erkenntnis, Kraft, Vertrauen, Geduld, Hingabe, Geborgenheit oder Freude brauchen, wir können die jeweilige Energiequalität erzeugn und uns von ihr durchdringen lassen. Wenn jeder Einzelnen von uns bereit ist für den bewussten Empfang und der Verwirklichung der eigenen Lebensvision, so bringt uns dessen in Kontakt mit unserem lichtvollem Potenzial, dass danach verlangt, gelebt und ausgestrahlt zu werden.Indem wir einfach nur da sind und alles zu lassen, was uns das Leben als ureigensten Glanz mitgegeben hat, werden wir im Außen auch alles anziehen, was unser Selbst-Sein bestärkt. Je größer unser Mut ist, unsere tiefste Wahrheit selbstbewusst anzuerkennen und zu Ausdruck zu bringen, desto heller und lichtvoller werden wir strahlen. Damit lösen wir auch eine innere Verpflichtung ein, die jeder von uns, sich selbst gegenüber hat. Folgen wir in unserem Leben unbeirrt dem hellen Strahl unserer Lebensvision, wird dadurch das Gefühl in uns wachsen, immer mehr ICH selbst zu sein.

Inspiration für den Text durch G.B. Ziegler
 
 
Bist du im besitzt ein klaren Lebensvision? Wenn du noch auf der Suche bist oder deine Lebensvision noch nicht klar formulieren kannst, lass dich einmal von deinem tiefsten Sehnen leiten. Formuliere laut, oder schreibe auf, so klar wir möglich, deine Vision die dich erfüllt und glücklich macht. Führe dir dann für einige Zeit, täglich, deine Vision immer vor Augen, wiederhole sie und lade sie dadurch mit Kraft, Freude und Zuversicht auf. Denke daran, Materie folgt dem Geist!! Alles wird sich in dein Leben manifestieren, was du in deinem Geist erstellst.

 
Du bist der Schöpfer deiner Realität.
 
 
 
                             
 
 
Übergang

In unserem Leben gibt es immer mal wieder Phasen des Übergangs, für die Neuausrichtung unseres Lebens. So manches, was bislang in unserem Leben einen festen, unerschütterlichen Platz innehatte wird plötzlich in Frage gestellt. Altes und längst überholte Strukturen in unserem Leben, drängen danach sich aufzulösen. Solche Situationen gleichen oft einem Geburtsvorgang, dass Leben schiebt uns schmerzhaft und intensiv zum Durchgang in ein neues Leben. In dieser Phase stehen wir in einem beängstigen Zwischenzustand, die alten Sicherheiten sind bereits verloren und das Neue ist noch nicht greifbar. Die Gefahr besteht in solchen Situationen dass wir unbewusst den Kontakt zu unserer meditativen Mitte abgeben, weil das womit wir uns bisher in unserm Leben identifiziert haben, in Frage gestellt ist. Wir geraten vielleicht in Panik und dunkle Schattenkräfte, versuchen die Macht über uns an sich zu reißen. Sie beschwören dann Handlungen, Situationen und Ereignisse herauf, die für uns weder wünschenswert sind noch unserem Wachstum dienen.
Aber gerade in solchen Situationen gilt es für den Einzelnen höchst Wachsam und unbestechlich Ehrlich zu bleiben, um das Licht nicht aus den Augen zu verlieren, das trotz der Schatten und Dunkelheit immer noch, wenn auch schwach, zusehen bleibt.
Das vermehrte Auftauchen von Schattenkräften kann durchaus auf einen erfreulichen Transformationsprozess hin deuten. In Zeiten, in denen die Lichtkräfte besonders stark auf uns einwirken und an unserer Verwandlung und Weiterentwicklung arbeiten, können sich alte Blockaden und Verletzungen aus der Vergangenheit noch einmal melden, die wir noch nicht bereit waren um sie zu bearbeiten. Diese Themen aus der Vergangenheit rufen Störungen und Krisen hervor. Aber diese Störungen und Krisen können jene Wehen und Turbulenzen anzeigen, die auf ganz natürliche Art und Weise mit unserem seelischen Geburtsprozess einhergehen.
So, wie die Geburt eines Kindes alle Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, so sollten wir den Übergang zu einer neuen erweiterten Identitäts- und Bewusstseinsstufe, immer mit größter Aufmerksamkeit begleiten.



Anmerkung: Sollten du jetzt oder in Zukunft vor einem Übergang in einen neuen Lebensabschnitt stehen, achte darauf, dass du ganz bei dir bist und vermeide allzu viel Zerstreuung und Ablenkung. Stelle dich bewusst deinen Zweifeln, Ängsten, Befürchtungen und Süchten und sehe in Krisen immer eine Chance zu lernen und zu reifen. Öffne dich auch vertrauensvoll der Hilfe durch andere Menschen, eventuell auch therapeutischer Unterstützung. Gemeinsam werdet ihr das Tor in dein neues Leben öffnen können.
 
 
 
2008
 
 


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